Donnerstag, 25. Oktober 2007

fremdgehen

es ist an der zeit mich zu outen. ich gehe fremd. das ist nicht schön und tut mir weh, aber manchmal bekommt man woanders einfach das, was man sonst nicht bekommt. fremdgehen heisst auch immer abschied nehmen von altem und bisher bekanntem. man gibt es auf für aufregendes neues, für mehr variabilität, mehr möglichkeiten. zurückbleibt eine liebevolle beziehung, genaues wissen um das, was man hatte, immer auch ein tränchen und vielleicht geht man ja auch nie so ganz. ersteinmal aber gehe ich.
(na? schon kalte hände? schockstarre? aufregung, was jetzt kommt?)

ich verlasse twoday.net und wechsle zu den wortpressern.
meine neue blogadresse lautet: http://amidelanuit.wordpress.com
damit verbunden die bitte, meine neue adresse in eurer blogroll zu ändern.

wir lesen uns!

ab jetzt

wird alles anders. madame ami hat sich im fitneßstudio angemeldet. in keiner anabolikabutze sondern einem schönen medizinischen reha-studio. da ist der motiviationfaktor besonders hoch, wenn ich neben herzkranken schnaufenden alten menschen trainiere. allerdings muss ich durch die pein eines "back-checks", bei dem laktatwerte und herzfrequenzen unter belastung getestet werden, was sicher eine eher peinliche sache wird für mich. dafür gibts kinderbetreuung, wöllness, neue geräte, schwimmbad und eine große auswahl an kursen wie spinning, yoga und rückengymnastik.

und vielleicht passt dann auch wieder die jeans von vor bens schwangerschaft......

und aus.

antonmanns sind weg. und ich muss sehr kniepern grad, weils so schön war und ich überlege ebenfalls wie mein leben ohne frau antonmann weiter gehen soll. das wird erstmal gar nicht so einfach-ich hab selten jemanden getroffen, mit dem ich mich so verbunden fühle.

ich geh jetzt meine postparty-depression pflegen.

Mittwoch, 24. Oktober 2007

schnitzel

gestern den ganzen tag mit frau antonmann, dem kleinen antonmann, dem kleineren ben und der kleinsten lillypupilli im haus verbracht, weil es hier regnete und regnete und regnete. gut - einmal waren wir downtown und ich habe frau antonmann unsere große einkaufsmeile gezeigt und die post. frau antonmann kommt aber mit so großen städten nicht zu recht, was ich verstehe-auch ich habe hier sehr lange gebraucht um mich zurecht zu finden. wieder daheim wurde ben in die hohe kunst des knetens eingeführt während wir bereits den x. kaffee zu uns nahmen. darf ich an dieser stelle verkünden, dass es wirklich eine heidenarbeit ist mit so vielen kleinen kindern einen nachmittag zu verbringen? auf die idee mit dem abendessen bin ich auch nur gekommen, weil ich gegen 15 uhr dachte "ami-du bist fertig wie ein schnitzel". gegen 19 uhr waren zumindest alle kinder versorgt, schnitzel mit pommes auf dem tisch und irgendwann wusste ich auch wieder wie ich heisse und warum hier jeden tag so viele menschen sind. heute abend gibt es die fortsetzung des grey`schen gipfeltreffens, davor gehts zum shoppen in eine wirklich große stadt und ausgeschlafen, wenn ich das mal so nebenbei erwähnen darf, bin ich das erste mal seit einer woche. was will ich eigentlich mehr?

Dienstag, 23. Oktober 2007

es gibt nur einen weg

die tür zum schrabbeligen eiscafe öffnen und an missmutigen, kettenrauchenden senioren vorbei zu laufen, sich zu fragen, aus welchem horrorfilm eigentlich dieses eiscafe entsprungen ist, zu denken, dass es doch nebenan im stylischen marktcafe so viel schöner ist, dann zu denken "ach nee dein leben is ja nun schrabbeliges marktcafe-like", auf eine kindergartengroße kindergruppe zuzusteuern, in der der kleinste mit weit geöffneten mund gerade über einem eisbecher hängt - und dann plötzlich innerlich grinsen und wissen: an diesem verschneiregneten nachmittag in einer kleinen oberbayrischen kleinstadt, da gibt es nur einen weg und der führt eben direkt ins schrabbelige eiscafe.

Sonntag, 21. Oktober 2007

damn it!

und ich bin protestantin.....
*klick*

Samstag, 20. Oktober 2007

depression

ich bekomm depressionen. draussen schneit es, es ist totenstill im dorf, also wirklich totenstill, dazu riecht die luft nach den ganzen öfen die angeschmissen wurden und es liegt so eine "2. weihnachtsfeiertag vollgefressen kurz vorm lagerkoller"-stimmung in der luft. es tut mir echt leid, aber ich muss jetzt sofort das schöffigrape anbrechen, dass für unseren besuch gedacht war. dazu höre ich laute musik und benehme mich daneben.

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schrabbelig

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