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    <title>Ami</title>
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    <dc:publisher>Amidelanuit</dc:publisher>
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    <title>Ami</title>
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    <title>fremdgehen</title>
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    <description>es ist an der zeit mich zu outen. ich gehe fremd. das ist nicht schön und tut mir weh, aber manchmal bekommt man woanders einfach das, was man sonst nicht bekommt. fremdgehen heisst auch immer abschied nehmen von altem und bisher bekanntem. man gibt es auf für aufregendes neues, für mehr variabilität, mehr möglichkeiten. zurückbleibt eine liebevolle beziehung, genaues wissen um das, was man hatte, immer auch ein tränchen und vielleicht geht man ja auch nie so ganz. ersteinmal aber gehe ich. &lt;br /&gt;
(na? schon kalte hände? schockstarre? aufregung, was jetzt kommt?)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ich verlasse twoday.net und wechsle zu den wortpressern. &lt;br /&gt;
meine neue blogadresse lautet: &lt;a href=&quot;http://amidelanuit.wordpress.com/&quot;&gt;http://amidelanuit.wordpress.com&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
damit verbunden die bitte, meine neue adresse in eurer blogroll zu ändern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wir lesen uns!</description>
    <dc:creator>Amidelanuit</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 Amidelanuit</dc:rights>
    <dc:date>2007-10-25T12:14:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://ami.twoday.net/stories/4381531/">
    <title>ab jetzt</title>
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    <description>wird alles anders. madame ami hat sich im fitneßstudio angemeldet. in keiner anabolikabutze sondern einem schönen medizinischen reha-studio. da ist der motiviationfaktor besonders hoch, wenn ich neben herzkranken schnaufenden alten menschen trainiere. allerdings muss ich durch die pein eines &quot;back-checks&quot;, bei dem laktatwerte und herzfrequenzen unter belastung getestet werden, was sicher eine eher peinliche sache wird für mich. dafür gibts kinderbetreuung, wöllness, neue geräte, schwimmbad und eine große auswahl an kursen wie spinning, yoga und rückengymnastik. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und vielleicht passt dann auch wieder die jeans von vor bens schwangerschaft......</description>
    <dc:creator>Amidelanuit</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 Amidelanuit</dc:rights>
    <dc:date>2007-10-25T10:51:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://ami.twoday.net/stories/4381053/">
    <title>und aus.</title>
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    <description>antonmanns sind weg. und ich muss sehr kniepern grad, weils so schön war und ich überlege &lt;a href=&quot;http://frauantonmann.wordpress.com/2007/10/24/der-letzte-akt/&quot;&gt;ebenfalls &lt;/a&gt;wie mein leben ohne frau antonmann weiter gehen soll. das wird erstmal gar nicht so einfach-ich hab selten jemanden getroffen, mit dem ich mich so verbunden fühle. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ich geh jetzt meine postparty-depression pflegen.</description>
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    <dc:date>2007-10-25T08:31:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://ami.twoday.net/stories/4377299/">
    <title>schnitzel</title>
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    <description>gestern den ganzen tag mit frau antonmann, dem kleinen antonmann, dem kleineren ben und der kleinsten lillypupilli im haus verbracht, weil es hier regnete und regnete und regnete. gut - einmal waren wir downtown und ich habe frau antonmann unsere große einkaufsmeile gezeigt und die post. frau antonmann kommt aber mit so großen städten nicht zu recht, was ich verstehe-auch ich habe hier sehr lange gebraucht um mich zurecht zu finden. wieder daheim wurde ben in die hohe kunst des knetens eingeführt während wir bereits den x. kaffee zu uns nahmen. darf ich an dieser stelle verkünden, dass es wirklich eine heidenarbeit ist mit so vielen kleinen kindern einen nachmittag zu verbringen? auf die idee mit dem abendessen bin ich auch nur gekommen, weil ich gegen 15 uhr dachte &quot;ami-du bist fertig wie ein schnitzel&quot;. gegen 19 uhr waren zumindest alle kinder versorgt, schnitzel mit pommes auf dem tisch und irgendwann wusste ich auch wieder wie ich heisse und warum hier jeden tag so viele menschen sind. heute abend gibt es die fortsetzung des grey`schen gipfeltreffens, davor gehts zum shoppen in eine wirklich große stadt und ausgeschlafen, wenn ich das mal so nebenbei erwähnen darf, bin ich das erste mal seit einer woche. was will ich eigentlich mehr?</description>
    <dc:creator>Amidelanuit</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 Amidelanuit</dc:rights>
    <dc:date>2007-10-24T06:04:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://ami.twoday.net/stories/4374021/">
    <title>es gibt nur einen weg</title>
    <link>http://ami.twoday.net/stories/4374021/</link>
    <description>die tür zum &lt;a href=&quot;http://frauantonmann.wordpress.com/2007/10/22/es-gibt-nur-einen-weg/&quot;&gt;schrabbeligen&lt;/a&gt; eiscafe öffnen und an missmutigen, kettenrauchenden senioren vorbei zu laufen, sich zu fragen, aus welchem horrorfilm eigentlich dieses eiscafe entsprungen ist, zu denken, dass es doch nebenan im stylischen marktcafe so viel schöner ist, dann zu denken &quot;ach nee dein leben is ja nun schrabbeliges marktcafe-like&quot;, auf eine kindergartengroße kindergruppe zuzusteuern, in der der kleinste mit weit geöffneten mund gerade über einem eisbecher hängt - und dann plötzlich innerlich grinsen und wissen: an diesem verschneiregneten nachmittag in einer kleinen oberbayrischen kleinstadt, da gibt es nur einen weg und der führt eben direkt ins schrabbelige eiscafe.</description>
    <dc:creator>Amidelanuit</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 Amidelanuit</dc:rights>
    <dc:date>2007-10-23T05:06:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://ami.twoday.net/stories/4368742/">
    <title>damn it!</title>
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    <description>und ich bin protestantin.....&lt;br /&gt;
*&lt;a href=&quot;http://www.20min.ch/ro/news/diashows/index.tmpl?showid=14594&quot;&gt;klick&lt;/a&gt;*</description>
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    <dc:date>2007-10-21T11:38:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://ami.twoday.net/stories/4367137/">
    <title>depression</title>
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    <description>ich bekomm depressionen. draussen schneit es, es ist totenstill im dorf, also wirklich totenstill, dazu riecht die luft nach den ganzen öfen die angeschmissen wurden und es liegt so eine &quot;2. weihnachtsfeiertag vollgefressen kurz vorm lagerkoller&quot;-stimmung in der luft. es tut mir echt leid, aber ich muss jetzt sofort das schöffigrape anbrechen, dass für unseren besuch gedacht war. dazu höre ich laute musik und benehme mich daneben.</description>
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    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 Amidelanuit</dc:rights>
    <dc:date>2007-10-20T15:26:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://ami.twoday.net/stories/4365358/">
    <title>putzstress</title>
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    <description>ich denke, ich darf mal in die offensive gehen. die liebsten antonmenschen kommen zu besuch. das wird eine wunderbar feine sache, auf die wir uns hier alle, die das schon so registrieren können, also immerhin zwei menschen in diesem haushalt, schon sehr sehr freuen. allerdings hat die sache einen haken. nachdem frau antonmann selbst die tupper.ware so schön sortiert hat, stehe ich nun in aufräumtechnischen zugzwang. bisher weiss ich immerhin, was ich noch putzen muss und das ist viel. beim gang durch die wohnung, habe ich dann auch auf dem regal im wohnzimmer ganz oben ein undefinierbares gestrüpp gefunden. das nähere hinsehen ergab, dass es sich dabei um einen blumenstrauss handelt, den ich einen tag nach lillys geburt (man erinnere sich, es war der 1.6.) bekommen habe. zusammen mit herrn tannenbaum, den der liebste doch tatsächlich morgen noch wegbringen will, was ich aber zu verhindern weiss, zeigt es mein verhältnis zum putzen. also eigentlich das un-verhältnis zum putzen. dennoch hab auch ich meinen putzstolz und so werde ich mich morgen mal dran machen, alles in irgendwelche stauräume zu räumen und dann zu saugen, feudeln, putzen, wienern, kehren und wischen. eine schöne beschäftigung für einen übermüdeten kopf, aber was tut man nicht alles für solch einen wunderbaren besuch. diesen bitte ich schon jetzt, nicht zu genau in die ecken zu schauen und auch bitte nirgends mit dem finger drüber zu wischen. stauballergie ist keine schöne sache ihr lieben.....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wohl an denn herz, geh putzen.</description>
    <dc:creator>Amidelanuit</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 Amidelanuit</dc:rights>
    <dc:date>2007-10-19T17:23:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://ami.twoday.net/stories/4363921/">
    <title>müde bin ich geh zur ruh</title>
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    <description>um 21 uhr ins bett, weil ich vorschlafen wollte. haha. vorschlafen. nicht mit meiner tochter. rum geblapper, rumgeschreie, rumgewälze. also nochmal ein bisschen milch. ruhe. 1 stunde. dann wieder siehe oben. das ganze bis 3 uhr. um 3 uhr den völligen fön bekommen, das schlafzimmer verlassen, damit ben vom genöle nicht wach wird, ins wohnzimmer umgezogen. auf dem boden dort ein nachtlager errichtet, hüftschmerzen bekommen, lilly 10000000 x den schnulli reingesteckt, ihr beim brabbeln zugehört, beim kichern (die kann kichern!!), beim schreien zugehört, gegen 5 ben den schnulli wieder reingesteckt und gebetet, dass er weiterschläft. gebet erhört. um 7 uhr wegen kreuz und hüftschmerzen nicht mehr liegen können und aufgestanden. jetzt lege ich mich erstmal hin und schlafe, weil ich nicht mehr zumutbar für meine umwelt bin. die einzige, die meine völlige verplantheit heute in vollem umfang erleben durfte ist frau rebenwanderin, der ich den ab zweimal vollgequatscht habe mit zeugs, an das ich mich jetzt bereit, 5 minuten später, nicht mehr erinnere. sie möge es mir verzeihen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
guts nächtle.</description>
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    <dc:date>2007-10-19T09:14:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://ami.twoday.net/stories/4362455/">
    <title>gläschen</title>
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    <description>heute wurde das erste gläschen birne eingeatmet. noch nie sah ich die gier derart in kleinen äuglein blitzen, das schnäbelchen weit aufgemacht, während meine löffelführende hand mit ausserordentlicher bestimmtheit gen mund gedrückt wurde. &lt;br /&gt;
ich begrüße hiermit offiziell ein weiteres freßsäckchen in unserer familie.</description>
    <dc:creator>Amidelanuit</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 Amidelanuit</dc:rights>
    <dc:date>2007-10-18T19:14:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://ami.twoday.net/stories/4362442/">
    <title>ach kinners</title>
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    <description>weihnachten naht und mir wird wohlig ums herz. nachdem &lt;a href=&quot;http://pampersfront.blogspot.com/&quot;&gt;frau pampersfront&lt;/a&gt; es schon so schön schrieb, muss ich jetzt auch meinem herzen freien lauf lassen und eusch ma sagen, dass mir ganz wohlig warm ums herzelein wird, wenn ich an euch alle denke. und das tue ich ziemlich oft. an frau brüllen, an die ich immer denken muss, wenn ich das ortschild meines dorfes sehe und dann denke &quot;ah ins dorf einifoahrn&quot;, an mama schwaner, an die ich fast stündlich dachte, nämlich immer, wenn ich meinen wintermantel hier hängen sah (betonung liegt auf SAH!), an alle zwei-kind &lt;strike&gt;geplagten&lt;/strike&gt; gesegneten wie larissa, ines, sandra, frau klabauter und und und, an die ich alle immer denken muss, wenn hier zwei kinder sich schreiend am boden wälzen, an frau antonmann, wenn ich an nächste woche denke, was ich irgendwie ständig tue und jetzt schon herzklopfen habe vor lauter freude, an frau feuervogel, als ich heute darüber nachdachte, ob ich nicht auch noch irgendwelche leckeren rezepte ohne ei und milch weiss, an simetra, wenn ich in der dunkelheit die menschen in ihren wohnungen beobachte und vorallem an frau rage, die man jetzt ja offiziell im kreise der dicken bäuche begrüßen darf (dicke umarmung-ich freu mich nach wie vor sehr sehr sehr!!)  und überhaupt an alle. auch wenn ich nicht immer meine kommentarspuren hinterlasse-ich lese euch!</description>
    <dc:creator>Amidelanuit</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 Amidelanuit</dc:rights>
    <dc:date>2007-10-18T19:05:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://ami.twoday.net/stories/4361048/">
    <title>der heutige masterplan</title>
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    <description>ben bei der tagesmutter abgeben. strahelndes gesichtchen, ein küsschen für mama und &quot;tüüsss&quot;. mit lilly beim gelben m vorbeigefahren und mir einen dicken burger reingepfiffen. gerade ein höchst erfreuliches gespräch mit der nachbarin geführt, wie zukünftig unser riesen geschwisterwagen schön trocken verstaut ist (btw hat jemand interesse an einem tkf jogger twist geschwister/zwillingskinderwagen? bitte anmailen!), jetzt noch kurzes werkeln in der küche und dann schönen mädchennachmittag mit lilly und dem 1. teil der dritten grey`s staffel im gemütlichen bett, während draussen der regen plätschert. übrigens bekommt madämsche, man höre und staune, einen eckzahn. und sie hatte, wie sich heute herausstellt, in den letzten drei tagen das &quot;dreitagefieber&quot;. schön, hätten wir das auch abgehakt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und eine gesichtsbürste ihr lieben, das ist fast so eine gute erfindung wie der duschpuschel: &lt;a href=&quot;http://images.google.com/images?q=gesichtsb%C3%BCrste&amp;sourceid=ie7&amp;rls=com.microsoft:en-US&amp;ie=UTF-8&amp;oe=UTF-8&amp;um=1&amp;sa=N&amp;tab=wi&quot;&gt;hier&lt;/a&gt;. wobei herr paulsen erschreckender weise recht hat-das ding gibts auch für pferde.....ich hatte aber die kuschlig weiche menschenvariante.</description>
    <dc:creator>Amidelanuit</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 Amidelanuit</dc:rights>
    <dc:date>2007-10-18T10:36:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://ami.twoday.net/stories/4359415/">
    <title>madame ami kocht ihre gesichtsbürste aus</title>
    <link>http://ami.twoday.net/stories/4359415/</link>
    <description>als ich zum studieren nach freiburg zog, war es beschlossene sache meiner eltern, dass ich nicht in einer WG leben sollte oder einem wohnheim, sondern erstmal bei einer familie unterkommen sollte. mit einer reichlich geschmeidischen anzeige (&quot;angehende theologiestudentin&quot;) fand sich dann auch ziemlich schnell eine familie, die sich das antun wollte. vater, mutter, junge (7) und mädchen (11). der mann war leitender angestellter in einem sehr großen betrieb in freiburg, die frau des hauses dort ebenfalls beschäftigt. während ich bei der mutter eine kleine anarchistin vermutete, war der mann von einer spiessigkeit und biederheit, dass es einen schaudern liess. der junge war verhaltensauffällig und die tochter in den ersten wehen zur pubertät. ich erhielt ein zimmer direkt neben ihrem wohnzimmer, wir hatten den gleichen eingang, ich durfte die küche mitbenutzen, klo und bad natürlich auch-die familie hatte im ersten stock noch eins. nichts destotrotz benutzen die kinder immer das untere bad. und wühlten in meinen sachen. mir machte das nichts groß aus. ich mich kann unter solchen bedingungen nahezu vollständig anpassen und ausserdem liess mich die familie auf eine sehr angenehme art und weise in ruhe (erst als die frau des hauses mit den kinder für 6 wochen in kur fuhr und der vater alleine zu hause mit mir war, wurde es etwas unangenehmer, ist aber eine andere geschichte). was aber ein echtes problem für mich darstellte war, dass ich zu der zeit mir immer mit waschlappen das gesicht wusch und diese waschlappen immer, aber auch immer am boden lagen, nachdem die kinder durchs bad gehuscht waren. weil ich auf dauer aber keine dreckigen waschlappen mehr haben wollte, entschied ich mich für eine gesichtsbürste. die konnte man ja prima von zeit zu zeit auskochen.&lt;br /&gt;
so lebte ich also munter unter diesen menschen, erlebte eine enorm laute, aber enorm freundliche familie und fühlte mich eigentlich ganz wohl. dann aber kam die wende. und die kam so. frau rebenwanderin wollte ebenfalls in freiburg studieren. ich weiss nicht mehr genau warum, ich vermute platzmangel, aber irgendwann kurz bevor sie nach freiburg zog, fragte sie mich, ob ich schon mal ihren fernseher nehmen könnte, damit der beim umzug nicht soviel platz wegnehmen würde. ich war damals fernseher-los, was für mich als tv-junkie einer echten katastrophe gleich kam. ich stimmte freudig zu, erhielt irgendwie den fernseher und baute ihn bei mir im zimmer auf. an diesem abend beschloss ich ausserdem mal endlich meine gesichtsbürste auszukochen. die familie bsass einen gasherd, der ja bekanntlich recht schnell heizt. also den topf mit wasser drauf, gesichtbürste rein, vor den fernseher und endlich mal wieder trash geniessen. als ich bei einem bericht auf arte im hintergrund einen topf mit köchelndem inhalt sah, überliefen mich heisse wellen und eine kurze schockstarre setzte ein. &quot;wie lange nochmal sitzt du hier eigentlich? was macht eigentlich deine gesichtsbürstenasukochaktion?&quot;. ich rannte zur tür und öffnete sie. rauch. beissend. völlig verqualmte wohnung. ca. 1m über dem boden war die luft noch klar, darüber rauch. dichtester rauch. verbranntes plasitk riecht ziemlich übel und ich rannte mir mund und nase zuhaltend über den flur in die küche. ein blick durch den rauch in den topf ergab - erstmal nichts. da war kein wasser mehr und auch keine gesichtsbürste. nichts. in dem topf war nur der boden schwarz und sonst war da gähnende leere. ich also den topf hochgehoben und im selben augenblick durchfährt der schmerz meine finger von der hitze des topfes und ich lasse ihn auf der arbeitsplatte rechts vom herd wieder fallen. da fiel mir dann ein, dass das ja so unschöne brandflecken hinterlässt und ich reisse den topf wieder hoch und schmeisse ihn in die spüle. die panik, die mich in dem moment durchfuhr erlebte ich seitdem eigentlich nicht nochmal. ich. in einer wohnung von fremden menschen. die alle im oberen stockwerk schliefen. topf kaputt. arbeitsplatte kaputt. herr des hauses ein pedant wie er im buche steht. das aufreissen sämtlicher fenster und türen liess den rauch nur mühsam abgehen. der gestank blieb. in meiner panik floh ich in der selben nacht zu meinem damaligen freund in die WG und blieb dort eine geschlagene woche. dann traute ich mich wieder nach hause. dort lag ein brief auf meinem bett, in dem mir in pseudo-juristischem deutsch sämtliche todesstrafen der welt angedroht wurden, plus die kostenübernahme für die renovierung (neue anstriche und tapezierung) des gesamten hauses und überhaupt die freundschaft gekündigt wurde. zudem sollte ich für die kosten eines umweltgutachtens aufkommen, weil jetzt alle unter schweren vergiftungserscheinungen litten und besonders der verhaltensaufällige junge noch verhaltensauffälliger geworden war. in meiner verzweiflung rief ich meinen ehemaligen chemielehrer an, mit dessn frau ich befreundet war. &quot;paul paul du musst mir helfen!! du musst ein gegengutachten erstellen. was kostet das? zu hülf!!&quot; der beruhigte mich erstmal und meinte, dass da gar nichts entstanden sein könnte, weil die gesichtsbürste viel zu klein gewesen sei. ich redete dann mit meinen vermietern, die seit dem vorfall nur wenig mit mir redeten und sie verzichteten auf ein gutachten, sowie die renovierung des hauses. stattdessen stellte die dame des hauses überall moschusräucherstäbschen auf, die derart penetrant rochen, dass mir das plasitk allemal lieber war. ich zog dann vorübergehend in die WG meines freundes in der ich eine woche nach dem gesichtsbürstenvorfall eine große plastikschüssel auf dem herd stehen liess.......&lt;br /&gt;
kinder, sowas kommt, wenn man fernsehen glotzen will. teufelszeug.</description>
    <dc:creator>Amidelanuit</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 Amidelanuit</dc:rights>
    <dc:date>2007-10-17T18:59:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://ami.twoday.net/stories/4358970/">
    <title>herzlichen dank!</title>
    <link>http://ami.twoday.net/stories/4358970/</link>
    <description>lieben dank für euren zuspruch. nachdem ich heute morgen den beitrag abgesetzt habe, habe ich erstmal einen masterplan entworfen. masterpläne sind immer gut. also habe ich erstmal das motto des tages von &quot;power&quot; in &quot;entschleunigung&quot; geändert und mich in die küche gestellt und gekocht. das ist ja unheimlich meditativ für mich und war genau das richtige in diesem moment. richtig soulfoodmässig gab es selbstgemachtes kartoffelpürree mit sahne und butter verfeinert, dazu rostbratwürstchen. lillys milch schon vorbereitet, hingesetzt und mit ben schön in ruhe geschmaust. egal, wenn ben die löffel durch die gegend schmiss, egal, dass der boden aussah wie sau, ich war bereit zum wegsehen und verdrängen. mit sahnebutterkartoffelpü funzt das ganz hervorragend. danach lilly noch schnell gefüttert und dann wider besseren wissens ben zum mittagsschlaf gelegt. einmal gekrähe-ruhe. lilly-ruhe. ich-ruhe. immerhin eine halbe stunde, dann war lilly wach. diese halbe stunde aber war der himmel auf erden. nach 1,5 stunden war dann auch ben wieder wach und die chiemseeumrundung stand an. kinder eingepackt und los gewandert. herrlisches wetter, brave kinder und madame ami konnte mal ganz psychöchölögösch-analötisch nachdenken. und ich weiss jetzt, wo eins der grundprobleme liegt. in meiner arbeit war ich eine völlig durchstrukturierte, sortierte und best organisierte frau. mein terminkalender randvoll, jeder termin genau vorterminiert, jede sekunde verplant. wunderbar soweit. und hier liegt auch schon das problem. ich plane meine tage hier zu hause mit den kindern genauso wie meine arbeit früher. ich überlege mir am abend ca. 100 sachen, die ich dann alle in den tag reinpacke. am nächsten morgen stehe ich auf - und stehe unter stress. denn ich habe ja einiges geplant. jede minute des tages quasi ist verplant. und leider lässt sich das mit kindern so nicht durchziehen. also werde ich in zukunft wohl mal nichts planen. oder nur solche dinge, die auch wieder gut zu verschieben sind. &lt;br /&gt;
jetzt gibts erstmal waffeln mit sahne und kirschen, die der liebste, der selber elends spät erst aus der arbeit heimkehrte und seinerseits völlig unter stress und druck steht, gerade zubereitet, beide kinder schlafen und ich hoffe, das bleibt so bis morgen früh. und der  18.10. - der wird dann wieder was!</description>
    <dc:creator>Amidelanuit</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 Amidelanuit</dc:rights>
    <dc:date>2007-10-17T17:01:00Z</dc:date>
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    <title>völlig überfordert</title>
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    <description>bin ich gerade. tagesmutter hat abgesagt-ich hätte es nach fünf tagen bitter nötig gehabt, mal wieder ein bisschen ruhe zu haben. lilly und ben krank, nicht wirklich fiebernd, aber ben nimmt antibiotika wegen aufkommender eitriger mittelohrentzündung und lilly hat allem anschein nach meine mandelentzündung übernommen. gestern nacht 5 stunden geschlafen, würde ja nichts ausmachen, wenns nicht schon die was weiss ich wievielste nacht in folge wäre. ich bin aggressiv, übermüdet, körperlich fertig. ich denke um 8 uhr morgens, dass ich mal auf klo müsste und um 12 uhr fällt es mir wieder ein. lilly spuckt ihre nahrung über mich, irgendwann war ich ja auch mal krank, nehme immer noch antibiotika, was mir überhaupt nicht bekommt. und jetzt bin ich grad einfach mal an meinen grenzen, sitze hemmungslos heulend vor dem pc. es fällt mir so schwer das zuzugeben, dass ich im moment einfach überfordert bin. immer denk ich mir &quot;selbst schuld, du wolltest es so, also hör auf zu jammern&quot;. und anderen gegenüber kann ich es nicht eingestehen, da hab ich angst, dass die genau das gleiche sagen oder zumindest denken und ich nicht weiss, was ich antworten soll wenn sie das dann sagen, ausser &quot;ich weiss, ich wollte es so. also weiter machen.&quot; und die zwei menschen, denen ich das anvertrauen kann und die mir beide sofort ihre schulter leihen würden, sind in der arbeit. &lt;br /&gt;
ich muss wieder-ben bekommt gerade einen tobsuchtanfall beim staubsaugen der wohnung.</description>
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